Thema:

Inklusive Berufswege in Tirol

Teilhabechancen für Mädchen und junge Frauen mit Beeinträchtigungen

Mittwoch, 20. Mai 2025

09:00 bis 17:00 Uhr

Bildungsinstitut Grillhof
Grillhofweg 100
6080 Innsbruck

Kurzbeschreibung / Ziele

Die 7. Fachtagung der KOST Tirol soll den fachlichen Austausch stärken, umfassend informieren und Teilnehmende auf unterschiedlichen Ebenen ansprechen. Sie bietet Raum, eigene Erfahrungen, Wünsche und Herausforderungen einzubringen und lädt dazu ein, das persönliche Verständnis von Inklusion kritisch zu reflektieren. Gleichzeitig möchte die Tagung dazu ermutigen, Inklusion als grundlegende Haltung zu festigen und weiterzutragen.

Moderation

Elisabeth Saller-Kraft, BA BA MA MM & Mag. Franz Jenewein

Fachtag

Uhrzeit Programmpunkt
09:00 – 09:30 Begrüßung
09:30 – 10:30
Keynote

Wer entscheidet über unsere Zukunft? Berufliche Teilhabe von Mädchen und jungen Frauen mit Behinderungen zwischen System, Erwartungen und Selbstbestimmung

Mag.a iur. Lena Öllinger

Wer entscheidet über unsere Zukunft? Berufliche Teilhabe von Mädchen und jungen Frauen mit Behinderungen zwischen System, Erwartungen und Selbstbestimmung
Die Keynote beleuchtet den Übergang von Schule zu Beruf als entscheidende Phase für die berufliche Teilhabe von Mädchen und jungen Frauen mit Behinderungen. Sie zeigt, wie Erwartungen, strukturelle Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Bilder Chancen eröffnen – oder begrenzen.

Im Fokus stehen die Verantwortung von sozialen Einrichtungen und Fachkräften sowie konkrete Ansätze, wie Übergänge empowernd, geschlechtersensibel und inklusiv gestaltet werden können. Gleichzeitig werden zentrale Herausforderungen und politische Handlungsbedarfe aufgezeigt.

Die Keynote lädt dazu ein, bestehende Routinen zu hinterfragen und berufliche Zukunft nicht länger dem Zufall zu überlassen, sondern aktiv zu ermöglichen.

Mag.a iur. Lena Öllinger ist Inklusionsberaterin und Speakerin mit Fokus auf berufliche Teilhabe, Diversität und strukturelle Barrieren. Als queere trans Frau mit Behinderungen bringt sie eine intersektionale Perspektive ein und zeigt auf, wie Systeme verändert werden müssen, damit echte Teilhabe möglich wird.

10:30 – 11:00 Pause
11:00 – 12:00
Podiumsdiskussion

Berufliche Teilhabe intersektional denken, Barrieren überwinden, Chancen schaffen

Als zweiter Teil findet am Vormittag eine Podiumsdiskussion statt. Es kommen die Diskutant:innen untereinander zum Reden. Am Schluss besteht die Möglichkeit, dass Fragen und Wortmeldungen aus dem Publikum aufgenommen werden. 

Kategorie

Person/Institution

Laura Moser ist 24 Jahre alt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Schon sehr früh in ihrem Leben, hat sie begonnen sich mit Menschenrechten auseinanderzusetzen und sich für Inklusion stark zu machen. Heute ist sie als Ersatzgemeinderätin in der Gemeinde Imst politisch tätig und Obfrau des Ausschusses für Familien, Senior:innen, Diversität, Inklusion und Gemeinwesenentwicklung. In dieser Funktion arbeitet sie daran, Inklusion auf kommunaler Ebene konkret umzusetzen und nachhaltige Strukturen für mehr Teilhabe zu schaffen.

Laura Moser
Bildung / Ausbildung 
Berufsorientierung an Schulen, geschlechtersensible Pädagogik
Allgemeine Sonderschule Telfs

Tanja Unterrainer leitet seit 2022 die Küche im REHA Zentrum Münster mit rund 50 Mitarbeitenden und ist auch die Lehrlingsausbildnerin.

Aktuell werden vier Lehrlinge ausgebildet, darunter zwei im Rahmen einer Teilqualifikation (TQ) als Koch/Köchin. Die Zusammenarbeit mit TQ-Lehrlingen erweist sich als große Bereicherung, da sie hohe Motivation mitbringen, praxisnah lernen und schrittweise Verantwortung übernehmen. Dies stärkt sowohl den Arbeitsalltag als auch die Teamkultur. Derzeit liegt ein Schwerpunkt auf der Vorbereitung eines TQ-Lehrlings auf die Abschlussprüfung.

Tanja Unterrainer

Petra Flieger ist seit 28 Jahren als freie Sozialwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Integration sowie Gleichstellung von Kindern und erwachsenen Menschen mit Behinderungen tätig. Sie setzt sich seit vielen Jahren mit der Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderungen im Rahmen verschiedener Projekte auseinander. Für den Tiroler Monitoringausschuss wurde über knapp zehn Jahre ein Projekt zur politischen Beteiligung von Jugendlichen mit Behinderungen aufgebaut und von ihr begleitet, mit dem Fokus auf Selbstvertretung und Empowerment. 

Aktuelle Schwerpunkte liegen in der Gewaltprävention und in der Unterstützung von Organisationen bei der Entwicklung von Schutzkonzepten.

Mag.a Petra Flieger
Angelika Alp-Hoskowetz ist seit 2016 Leiterin des Sozialministeriumservice – Landesstelle Tirol. Das Sozialministeriumservice fungiert im Bundesauftrag als zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen und verfolgt insbesondere die berufliche und soziale Inklusion als zentrales Ziel. In diesem Zusammenhang besteht ein besonderer Bezug zu Themen wie der Beauftragung der KOST Tirol zur gemeinsamen Koordination am Übergang Schule–Beruf sowie zu Initiativen wie AB18 und AF25. Darüber hinaus beauftragt das Sozialministeriumservice auch das NEBA-Netzwerk. Angelika Alp-Hoskowetz übernimmt zudem die Leitung im Maßnahmenfeld „Niederschwellige Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene“ im Rahmen der Arbeitsmarktstrategie 2030 des Landes Tirol, gemeinsam mit dem AMS. Ergänzend bestehen vertragliche Vereinbarungen mit dem AMS und dem Land Tirol zur Arbeitsfähigkeit bis 25 sowie mit dem Land Tirol zur „Harmonisierung der persönlichen Assistenz“ und zu „Arbeit inklusiv".

Mag.a Angelika Alp-Hoskowetz

 

Christina Spanner ist Projektleitung von Job-Fit für Mädels*. Dieses Projekt begleitet Mädchen* und junge Frauen* am Übergang Schule-Beruf. Die Teilnehmerinnen* arbeiten von Montag bis Freitag an konkreten Berufswünschen, entwickeln ihre berufsbezogenen Kompetenzen und persönlichen Stärken weiter, lernen durch Schnupperpraktika verschiedene Berufe kennen und bereiten sich gemeinsam in einer kleinen Gruppe auf eine (Lehr-)Ausbildung, einen weiterführenden Schulbesuch oder den Berufseinstieg vor.

Schwerpunkte von Job-Fit für Mädels* sind die Weiterentwicklung von persönlichen und schulischen Kompetenzen, Empowerment, Grundbildung und Umgang mit neuen Medien bzw. Computern.

Mag.a Christina Spanner
  
12:00 – 12:30 Einführung in das Programm am Nachmittag
12:30 – 13:30 Mittagpause
13:30 – 14:00 Marktplatz und Zeit zur Vernetzung
14:00 – 15:00 1. Runde Praxisdialoge und Impulse

Die angebotenen Praxisdialoge und Impulse werden jeweils zweimal durchgeführt. Pro Durchgang wählen die Teilnehmenden einen Praxisdialog und Impuls aus. Die Auswahl erfolgt bereits im Rahmen der Anmeldung und ist für die Teilnahme verbindlich.

15:00 – 15:30 Pause
15:30 – 16:30 2. Runde Praxisdialoge und Impulse

Die angebotenen Praxisdialoge und Impulse werden jeweils zweimal durchgeführt. Pro Durchgang wählen die Teilnehmenden einen Praxisdialog und Impuls aus. Die Auswahl erfolgt bereits im Rahmen der Anmeldung und ist für die Teilnahme verbindlich.

16:30 – 17:00 Resümee Praxisdialoge und Impulse sowie Verabschiedung

* Diese Veranstaltung ist in schwerer Sprache. Wenn Sie Unterstützung brauchen, sagen Sie uns bitte Bescheid.

Praxisdialoge & Impulse

Praxisdialog & Impuls 1

Mut findet Wege: Mädchen mit Beeinträchtigungen in der Lehre

Mag.a Birgit Haslinger und Lisa Hörnler, MA

Der Kurzworkshop beleuchtet die besonderen Bedarfe von Mädchen und jungen Frauen mit Beeinträchtigungen in der Berufsausbildung und zeigt auf, welche Rolle die Berufsausbildungsassistenz (BAS) dabei übernimmt. Auf Basis der Erkenntnisse aus der gendersensiblen Lehrlingsausbildung sowie den Erfahrungen der AG „Mädchen in der Lehre“ werden zentrale Einflussfaktoren diskutiert: Hoher Anpassungsdruck, fehlende Vorbilder, stereotype Rollenerwartungen, unpassende Rahmenbedingungen im Betrieb sowie Unterschiede in Lernverhalten, Selbstvertrauen und Fehlerkultur. Gleichzeitig wird sichtbar, wie wichtig gendersensible Sprache, transparente Aufgabenverteilung, ein unterstützendes Arbeitsklima und achtsame Elternarbeit sind. Im Fokus steht die Frage, ob und welche spezifischen Unterstützungsformen junge Frauen mit Behinderungen in der Lehre benötigen. Zudem wird der Mehrwert internationaler Berufspraktika thematisiert, die nachweislich Selbstwirksamkeit, Selbstständigkeit und Empowerment fördern. Der Praxisdialog bietet Fachkräften Raum für Austausch über wirkungsvolle Begleitansätze und praktische Strategien, um Chancengleichheit und echte Teilhabe von Mädchen mit Beeinträchtigungen während der Lehrzeit nachhaltig zu stärken.

Mag.a Birgit Haslinger und Lisa Hörnler, MA

Mag.a Birgit Haslinger und Lisa Hörnler, MA leiten dual den Fachbereich der Berufsausbildungsassistenz (BAS). Die BAS der arbas Tirol begleitet Lehrlinge mit Unterstützungsbedarf während der gesamten Ausbildungszeit in der Verlängerten Lehre (VL) und Teilqualifizierung (TQ). Sie entwickelt gemeinsam mit den Lehrlingen individuelle Ausbildungswege, organisiert Nachhilfe und unterstützt bei Herausforderungen im Lehrbetrieb und in der Berufsschule. Dabei trägt die BAS wesentlich dazu bei, eine inklusive Ausbildung zu ermöglichen.

Vormerken für:
Praxisdialog & Impuls 2

Wie kann berufliche Teilhabe gelingen?

Mag.a Bettina Unger

Das NEBA Betriebsservice begleitet Unternehmen bei der Planung und Umsetzung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Betriebe werden in allen Aspekten rund um das Thema Inklusion unterstützt: von der Entwicklung der Stellen (Job-Design), über die Personalsuche, bei der Besetzung, während des Dienstverhältnisses sowie bei der Sensibilisierung von Führungskräften und der Öffentlichkeitsarbeit. Im Rahmen dieses Praxisdialoges wird anhand von Good Practices aufgezeigt, wie das Betriebsservice mit Unternehmen arbeitet und dabei werden jene Erfahrungen beleuchtet, die in der Praxis zu erfolgreicher Beschäftigung, insbesondere von Mädchen und Frauen mit Behinderungen, geführt haben. Im Fokus stehen folgende Fragen: Wie begleitet das Betriebsservice Unternehmen konkret in der Praxis? Wie können Fachinklusionsdienste im Bewerbungsverfahren gut unterstützen? Was ist hilfreich für die Onboarding-Phase? Wie kann das Unternehmen nach Beendigung der Begleitung durch Fachinklusionsdienste weiterhin gut durch das Betriebsservice unterstützt werden? Im gemeinsamen Austausch werden Beispiele gelungener Inklusion gesammelt und es wird analysiert was dabei jene Faktoren waren, die zum Erfolg beigetraben haben.

Mag.a Bettina Unger

Bettina Unger hat das Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Wien abgeschlossen. Seit 2002 setzt sie sich intensiv mit dem Thema Inklusion, mit besonderem Fokus auf die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, auseinander. Sie hat umfangreiche Erfahrung in der Durchführung von Fachvorträgen sowie in der Entwicklung von Sensibilisierungsangeboten. Seit 2017 ist sie in der Beratung und Begleitung von Unternehmen in Tirol bei der Umsetzung inklusiver Maßnahmen und Strategien tätig.

Vormerken für:
Praxisdialog & Impuls 3

Selbstbewusst mit Behinderung leben!

Mag.a Petra Flieger und Rafaela Schmidle

Junge Frauen* mit Behinderungen erleben viele negative Zuschreibungen. Wie können sie es schaffen, eine positive Identität als Frau mit Behinderungen zu entwickeln? Beim Jugendbeirat für den Tiroler Monitoringausschuss (vgl. https://www.tirol.gv.at/gesellschaft-soziales/gleichbehandlung-antidiskriminierung/tiroler-monitoringausschuss/jugendbeirat/) erleben junge Menschen mit Behinderungen konkret, dass sie selbstbewusst auftreten und auch in der Öffentlichkeit für sich selbst sprechen können. Im Workshop berichten Petra Flieger und Rafaela Schmidle von ihren gemeinsamen Erfahrungen im Jugendbeirat. Die Teilnehmer*innen erhalten Anregungen für ihre eigene Praxis.

Mag.a Petra Flieger und Rafaela Schmidle

Petra Flieger ist als freie Sozialwissenschaftlerin tätig, mit dem Schwerpunkt auf Integration und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Ihre Arbeit ist unter anderem fokussiert auf die Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Behinderungen sowie auf die politische Beteiligung von Jugendlichen mit Behinderungen und deren Selbstvertretung und Empowerment. Aktuell arbeitet sie vor allem in der Gewaltprävention und unterstützt Organisationen bei der Entwicklung von Schutzkonzepten. Rafaela Schmidle ist eine junge Frau mit Behinderungen, die sich seit vielen Jahren im Jugendbeirat für den Tiroler Monitoringausschuss engagiert.

Vormerken für:
Praxisdialog & Impuls 4

Inklusion gestalten: Aufgaben, Rollen und Zusammenarbeit im FIDS Tirol

Dipl.-Päd. Ines Felber, Mag.a Sabine Greiderer, Mag. Daniel Waltl-Hupfauf BEd BEd

In dieser Session erhalten die Teilnehmende einen praxisnahen Einblick in die Arbeit des Fachbereichs Inklusion, Diversität & Sonderpädagogik (FIDS) sowie in die Rolle der Diversitätsmanager:innen in den Tiroler Bildungsregionen. Anhand zentraler Aufgabenfelder – von der Feststellung von Förderbedarfen über die sonderpädagogische Diagnostik bis hin zur Begleitung von Schulen, Eltern und Vernetzungspartner:innen – wird aufgezeigt, wie ein inklusives Bildungssystem aktiv unterstützt und weiterentwickelt wird. Die Teilnehmenden erfahren, wie Beratungslehrer:innen, Schulpsychologie, Schulassistenz und weitere Akteur:innen im System zusammenwirken, um gelingende Bildungsprozesse für alle Schüler:innen sicherzustellen.

Dipl.-Päd. Ines Felber, Mag.a Sabine Greiderer, Mag. Daniel Waltl-Hupfauf BEd BEd

Dipl.-Päd. Ines Felber, Mag.a Sabine Greiderer, Mag. Daniel Waltl-Hupfauf BEd BEd sind als Diversitätsmanager:innen in der Bildungsregion Tirol Mitte tätig. Der Fachbereich Inklusion, Diversität & Sonderpädagogik (FIDS) verantwortet die fachliche Steuerung und Unterstützung aller Themen rund um Diversität, sonderpädagogische Förderung und inklusive Unterrichtsentwicklung. Zu den Kernaufgaben zählen die Feststellung von Förderbedarfen und Erstellung sonderpädagogischer Gutachten, fachliche Beratung in der Fallführung, Mitwirkung an evidenzbasierten Entscheidungen und Bildungsmonitoring, Unterstützung von Reformprojekten sowie die Begleitung von Schulen und enge Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Partner:innen.

Vormerken für:
Praxisdialog & Impuls 5

Was Mädchen anders zeigen: Geschlechtssensible psychologische Diagnostik bei Autismus, ADHS und psychischen Belastungen

Mag. Mario Draxl

Psychische Auffälligkeiten bei Mädchen und jungen Frauen werden in diagnostischen Prozessen häufig anders wahrgenommen als bei Jungen. Insbesondere bei Störungsbildern wie Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS, Angst- und depressiven Störungen zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede in Symptompräsentation, Bewältigungsstrategien und sozialer Anpassung. Viele diagnostische Verfahren sowie klinische Erwartungshaltungen basieren historisch stärker auf männlichen Normstichproben. Dadurch können Symptome bei Mädchen und jungen Frauen leichter übersehen oder anders interpretiert werden, etwa durch stärkere soziale Kompensation, internalisierende Problemlagen oder geschlechtsspezifische Rollenerwartungen. Der Workshop gibt einen praxisnahen Einblick in die psychologische Diagnostik bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kontext von Schule, Ausbildung und beruflicher Teilhabe. Anhand konkreter Beispiele aus der diagnostischen Praxis werden typische diagnostische Stolpersteine, Gender-Bias in der Beurteilung sowie Möglichkeiten einer differenzierteren, geschlechtssensiblen Diagnostik vorgestellt. Ziel ist es, Fachkräfte für diagnostische Verzerrungen zu sensibilisieren und praktische Hinweise für die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Übergang Schule–Beruf zu vermitteln.

Mag. Mario Draxl

Mag. Mario Josef Draxl ist Klinischer und Gesundheitspsychologe sowie allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Psychologie und Pädagogik. Seit mehr als drei Jahrzehnten arbeitet er diagnostisch, behandelnd und beratend mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, insbesondere im Bereich Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS, Entwicklungs- und psychischen Störungen. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt in der klinisch-psychologischen Diagnostik, der Begutachtung in familienrechtlichen Verfahren sowie in der Beratung von Einrichtungen im Bildungs- und Sozialbereich. Neben seiner diagnostischen Tätigkeit arbeitet er als Referent und Supervisor zu Themen der psychologischen Diagnostik, Entwicklungspsychologie und beruflichen Teilhabe von Menschen mit neurodiversen Entwicklungsverläufen.

Vormerken für:
Praxisdialog & Impuls 6

Eltern begegnen – Eltern verstehen – Beziehung gestalten

Bernhard Frischmann, HOL, Dipl.-Päd.

Respekt und Wertschätzung bedingen nicht, dass ich mit deinem Handeln, mit deinem Agieren einverstanden bin. Wie schaffe ich es, Eltern in eine gemeinsame Erziehungspartnerschaft einzuladen? Im Praxisdialog wird vor allem auf folgende Thematiken eingegangen: Vielfalt würdigen: Unterschiede und Gemeinsamkeiten beACHTEN; Empathie entwickeln: verstehen und respektieren; Rollenmuster erkennen und aus dem Reagieren in das Agieren kommen. „Die Menschen vergessen, was du sagst und was du tust. Aber wie sie sich in deiner Gegenwart gefühlt haben, vergessen sie nie.“ (Maya Angelou)

Bernhard Frischmann, HOL, Dipl.-Päd.

Vater von 3 Kindern, Lehrer, Schulleiter, Mitarbeiter der Pädagogischen Hochschule Tirol, SQM der Bildungsdirektion Tirol, Schulevaluator im BMBWF und seit 1.12.2023 im Ruhestand

Vormerken für:
Anreise:

Die Fachtagung wird als Green Event Tirol veranstaltet, weshalb wir um Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln bitten (Bus J bis Vill Dorfstraße, dann kurzer Fußweg). Die Anmeldebestätigung gilt am 20. Mai 2026 als IVB-Ticket 1,5 Stunden vor und nach der Veranstaltung auf allen Linien der IVB in Innsbruck (Kernzone). Es gelten die allgemeinen Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen der Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH. 

Es gibt vor Ort Fahrradstellplätze, eine E-Bike-Ladestation sowie eine Möglichkeit zu duschen.

Barrierefreiheit:

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Bitte melde dich vorab bei der KOST Tirol, wenn du besondere Anliegen hast.

Infomaterialien:

Vor Ort wird es einen Bücher- und Infotisch geben, um Infomaterialien deiner Einrichtung und den Angeboten aufzulegen. Du kannst sie auch gerne vorab bei der KOST Tirol abgeben.

Anmeldung